Härtekästen, Schutzgasanschlussmethode 1

Härtekästen mit Sandtasse bis ca. 1100 °C
– Die Werkstücke werden zusammen mit der neutralen Glühkohle (Seite 7) in den Kasten gelegt, die Sandtasse mit Sand oder besser Isoliermittel (Seite 17) gefüllt, womit eine nahezu gasdichte Atmosphäre erreicht wird
– Der Kasten kann mit einer Manipuliergabel bei Erreichen der Endtemperatur aus dem Ofen genommen werden (extra Zubehör)
– Beim Abnehmen des Deckels und dem anschließenden Kippen des Kastens sorgt die Manipuliergabel für den richtigen Halt
– Die Kästen sind auch für Aufkohlen, Nitrieren und Borieren geeignet

Gasanschluss Methode 1
– Für oxidationsfreies Glühen bis ca. 1100 °C sind die Härtekästen mit einem Schutzgasanschluß sowie einer Gaszufuhr und einer Gasabfuhr versehen
– Der Kasten wird, wie oben beschrieben, abgedichtet und mit der Gabel in den Ofen eingeführt. Es erfolgt dann die Vorspülung mit ca. dem 5-fachen Volumen des Kastens.
Anschließend kann die Gaszufuhr vermindert werden.
Zu verwendende Gase: Stickstoff oder Formiergas (95/5)
– Eine kleine selbst angefertigte Aussparung in Ofentür und Ofenkragen sorgt für mühelose Anpassung des Kastens an den Ofen
– Lieferung mit Gasgewinde 1/4″ für Öfen bis ASM 70, und ab Modell ASM 110 mit 3/8“

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