Glasuren

Glasuren

Die Abbildungen auf den folgenden Seiten können selbstverständlich keine genaue Wiedergabe der Glasuren darstellen. Die Farben und Effekte der Glasuren sind von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. der Farbe des Scherbens, der Brenntemperatur und der Brennführung, der Stärke des Auftrages und der Auftrageart.
Durch Mischen der einzelnen Glasuren kann die Farbpalette unbegrenzt erweitert werden.

Anwendung
Falls keine Glasurmühle vorhanden ist, wird die Glasur mit Wasser aufgequirlt. Das Verhältnis Glasur / Wasser richtet sich nach der Technik des Glasierens und ist von Glasur zu Glasur unterschiedlich. Der Glasurschlicker soll eine sahneartige Konsistenz haben. Nach dem Aufquirlen empfehlen wir, die Glasur durch ein feines Sieb zu geben (ca. 900 Ma/cm ̋).
Die Effektglasuren A 0426, A 0491, AS 1081, AS 1082, CS 1083, A 1084, A 1090, A 1091, A 1093, A 983, A 984, A 987, A 992, A 994, A 1275, A 1276 sollten nicht abgesiebt oder aufgemahlen werden, da sonst die Effekte stark abgeschwächt werden.
Transparentglasuren werden möglichst dünn aufgetragen. Falls ein geschrühter Scherben zu stark ansaugt, kann man ihn vorher anfeuchten. Manche Effektglasuren wirken besonders reizvoll bei unterschiedlicher Auftragsstärke der Glasur. Das Glasieren kann durch Spritzen, Tauchen, Übergießen oder Pinseln erfolgen.

Buchstaben vor den Glasurnummern
– A: Bleifreie und bariumfreie Glasuren nach DIN 51031, zulässig für Ess- und Trinkgeschirr, nicht kenn- zeichnungspflichtig nach Gefahrstoffverordnung

– B: Bleifreie Glasuren nach DIN 51031, zulässig für Ess- und Trinkgeschirr, nicht kennzeichnungspflichtig
nach Gefahrstoffverordnung, jedoch bariumhaltig (unter 25%)

– C: Bleifreie Glasuren nach DIN 51031, zulässig für die Verwendung von Ess- und Trinkgeschirr, jedoch
eingefärbt mit Kobaltverbindungen, daher kenn- zeichnungspflichtig nach Gefahrstoffverordnung

– S: Glasuren NICHT säurebeständig.
Wir raten, diese Glasuren nicht für Ess- und Trink- geschirr zu verwenden

Buchstaben nach der Farbbezeichnung
– gl: glänzend
– sm: seidenmatt
– m: matt

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