Was ist ein Lösemitteltrockner nach DIN EN 1539?
Ein Lösemitteltrockner ist ein Industrieofen für Wärmeprozesse, bei denen brennbare Stoffe aus dem Behandlungsgut freigesetzt werden können. Das ist beispielsweise beim Trocknen frisch lackierter oder mit Harz getränkter Bauteile der Fall. Vermischen sich die Lösemitteldämpfe mit der Ofenluft, kann eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen.
Die DIN EN 1539 beschreibt Sicherheitsanforderungen an Trockner und Öfen für solche Prozesse. Bei der CDF-Baureihe arbeiten Umluft, Abluft und deren Überwachung zusammen: Die Umluft unterstützt eine gleichmäßige Wärmeverteilung, während ein definierter Luftaustausch die freigesetzten Stoffe abführt. Die zulässige Lösemittelmenge wird für den jeweiligen Ofen und Prozess festgelegt.
Warum ist die Auslegung des Ofens so wichtig?
Nicht allein die Solltemperatur entscheidet darüber, welcher Lösemitteltrockner passt. Auch die Abmessungen und Anordnung der Werkstücke, die freigesetzte Lösemittelmenge und der Zeitpunkt der Freisetzung beeinflussen die Auslegung. Ebenso müssen die gewünschte Trocknungszeit und die Abluftführung berücksichtigt werden.
Die CDF-Baureihe bietet dafür unterschiedliche Ofengrößen und Ausstattungsmöglichkeiten. Beschickung und Luftführung lassen sich auf den Produktionsablauf abstimmen. Dank des modularen Konzepts können ausgewählte Funktionen bei Bedarf später angepasst werden.
CDF-Lösemitteltrockner für Ihren Prozess auswählen
Sie möchten lackierte Bauteile trocknen, Beschichtungen aushärten oder Werkstücke mit Tränkharzen wärmebehandeln? Wir unterstützen Sie dabei, einen CDF-Ofen passend zu Ihren Prozessdaten auszuwählen. Senden Sie uns Ihre Anforderungen – wir beraten Sie gern zu Ofengröße, Temperatur und Ausstattung.